​Sehr geehrter Herr Wanderwitz,

ich muss mich bei Ihnen entschuldigen, nein ​Sie sind kein wandernder Witz, sie sind bereits ein ausgemachter Witzbold, ich bedauere, wenn ich Sie unterschätzt habe.

Fleißig sind Sie noch dazu.

Ich vermute mal, dass Sie Herrn Habeck seinen Rang als Anzeigenhauptmeister Deutschlands streitig machen wollen.

Ich werde mein Möglichstes versuchen, Ihnen dabei zu helfen, die Justiz hat in Deutschland ja eh nichts zu tun. In ihrer altruistischen Lebensauffassung opfern Sie sich und ihre Zeit offensichtlich für das gemeinsame Ziel, dass niemand unserer Juristen nur faul herumhängt und fürs Nichtstun bezahlt wird. Das ist äußerst lobenswert und kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Aber jetzt darf ich doch mal dumm fragen. Lesen können Sie schon?

Falls ja, haben Sie schon jemals im Grundgesetz gelesen?

Falls nicht, ist es möglich, dass Sie eine ganz falsche Vorstellung von unserer grundgesetzlichen Ordnung haben, als im Grundgesetz niedergelegt ist. Ihre Bestrebungen und Handlungen deuten nämlich sehr stark darauf hin.

Falls ja, dann sind Sie (wie leider viele der sich selbst als Demokraten und verfassungstreu Bezeichnenden, wozu wohl leider auch oberste Verfassungsrichter zählen) wohl nicht einmal bis zum Artikel 3 vorgedrungen. Denn schon da müsste man stutzig werden, wenn man nur etwas sein eigenes Handeln reflektiert und nicht nur stumpfsinnig den Schwurbeleien und Fake-News, die unsere Öffentlich rechtlicher Schwurbelfunk (unterstützt durch Pseudo-Politiker wie Sie) nachweislich zu verbreiten das Recht haben, tagtäglich und stündlich in den Äther und die Köpfe der Bevölkerung zu blasen. Für jeden, der lesen kann, ist nämlich dort niedergelegt, dass alle vor dem Gesetz gleich sind und niemand wegen religiöser oder politischer Einstellungen benachteiligt oder bevorzugt werden darf, was besonders für staatliche Stellen, wie Präsident und Rundfunk gilt.

Falls Sie meinen Ausführungen in meinem Einspruch folgen konnten, dann müsste es jetzt bei Ihnen Klick machen. Es gibt nämlich unter den Religionen eine, die gleicher ist, und unter den Parteien in Deutschland gibt es auch eine Gleichere, genau die, die Sie in ihrem verfassungsfeindlichen Bestrebungen so eifrig bekämpfen.

Da es Sie offensichtlich gestört hat, dass ich Sie in einer Mail als faschistisch bezeichnet habe, hier zum langsamen Mitdenken meine Erklärung.

Was haben die Nazis sehr schnell gemacht? Alle Parteien verboten, die Ihnen  nicht gepasst haben.

Was haben die Nazis mit den Leuten gemacht, die ihnen nicht genehm waren? Falls Sie das nicht im Geschichtsunterricht gelernt haben sollten. Sie haben diese Leute extrem ausgegrenzt, was sachte losging und immer brutaler wurde.

Was haben die Nazis noch gemacht. Sie haben die Existenz derjenigen zerstört, die ihnen nicht genehm waren.

Und jetzt vergleichen Sie mal, was heute geschieht und was Sie tun.

Wenn Sie mal von dem abstrahieren, was von gewissen Schwurblern und Hetzern, nicht zuletzt vom Öffentlich Rechtlichen Schwurbel- und Hetzfunk ausgeht und was auch Sie und gleichwertige Politiker tun, dann müssten Ihnen doch sehr große Ähnlichkeiten zu dem auffallen, was Sie tun und von sich geben, zu dem was für Methoden auch die Nazis angewandt haben. Da Sie (selbst wenn Sie sich in guter Gesellschaft befinden) selbst eindeutig Nazi-Methoden anwenden  und im Grund verfassungsfeindlich handeln, aber eine Konkurrenzpartei genau das vorwerfen, was Sie selbst machen, dann verzeihen

Sie mir bitte, wenn ich das als niederträchtig angesehen habe, man kann ​die einen ständig mit der Nazibeleigigung herumwerfen lassen und nur sagen, das ist nicht in Ordnung​, wenn Sie und andere:

  1. Kurzerhand mal die Partei verbieten​ wollen, die ​Ihnen nicht passt.
  2. Diejenigen​, die einem nicht passen​, auf jede mögliche Weise verächtlich machen.
  3. Diejenigen ausgrenzen, gegen die  man was hat (Stichwort Brandmauer).
  4. Die Existenzen  derjenigen zerstören, die nicht stramm im gleichen Schritt der eigenen Richtung mitmarschieren (Follow the money, Konten kündigen lassen, Rufmorde etc.​, mein eigener Fall, siehe mein Einspruch).

Dahingegen pocht die AfD (wohl gemerkt die AfD, nicht einzelne in einzelnen Aussagen, die man groß aufbauscht, um zu diskreditieren, „Alles für das eigene Land“ ist etwas, zu dem jeder Politiker stehen müsste. Dann kann man darüber diskutieren, was für das Karma des eignen Landes am besten ist. Was in D diesbezüglich abgeht, einen Schauprozess gegen Höcke zu veranstalten, grenzt schon an Idiotie, was noch schlimmer ist als Nazi zu sein, merken Sie das nicht?) nur auf die Einhaltung deutschen Rechts, falls ich da falsch liegen sollte, dann klären Sie mich bitte auf. Das ist zumindest mein Verständnis von der AfD, wie ich es auch von der AfD als Partei erfahren habe, wie ich mich selbst verstehe und was auch im Parteiprogramm niedergelegt ist.

Ich kann nicht erkennen, dass die AfD irgendwelche Nazi-Methoden anwenden. Außer was man ihnen so böswillig in Nazimanier andichtet, siehe Höcke.

Sie und andere Schwurbler nehmen sich aber heraus die AfD als Nazis und faschistisch zu beschimpfen, obwohl wie oben aufgezeigt, Sie es sind, die sich ganz unverhohlen Nazi-Methoden bedienen.

Ich hoffe Sie verstehen jetzt die Betitelung faschistisch und akzeptieren Sie. Denn wen sonst sollte man als Nazi und faschistisch betiteln, als diejenigen die sich Nazi-Methoden bedienen, vor allem also Sie.

Dass jemand der ständig zur Mami​ (Richterin und Staatsanwältin waren zierliche Frauen) läuft, um sich über die bösen Nachbarskinder zu beschweren, wenn er sich beleidigt fühlt, einmal in diesem Land Staatssekretär sein konnte, ist ein klarer Indikator, wie bedauernswert es um dieses Land steht. Mutti Merkel hat lauter Memmen gezüchtet, die nun traurig sind, dass die heile Muttiwelt, die leider mit der Realität nichts zu tun hatte, nicht mehr da ist.

Sie, der Sie die AfD verbieten lassen wollen, haben Sie schon einmal auf den Umstand aufmerksam gemacht, dass in unserem Land tagtäglich unbeanstandet ein Schwerstverbrecher und Terrorist verehrt wird, und dass Tag für Tag „Gläubige“ diesem vollkommenen Beispiel Allahs, dem jeder Muslim aufgefordert ist, sich ein Beispiel daran zu nehmen, mit Taten nachfolgen?

Oder streiten Sie vielleicht den Zusammenhang einer Idolisierung eines Schwerstverbrechers  und täglicher verabscheuungswürdiger Taten in der Nachfolge dieses Schwerstverbrechers und Terroristen (vgl. Alluha Akabar Attentate) ab?

Warum haben Sie sich nicht darum bemüht, dass in Deutschland kein Schwerstverbrecher als bester Mensch und nachzufolgendes Beispiel verehrt werden darf? Wäre das nicht viel wichtiger gewesen, als die AfD zu verbieten. Kann es sein, dass Sie so gehandelt haben, weil das keine ständige Belobigung durch unseren unverschämt parteiischen öffentlichen Rundfunk gebracht hat, wie Sie das ja von ihrer Mutti gelernt haben? Für die Wahrheit einzustehen erfordert Mut, und den hat halt nicht jeder!

Nur die Harten gehören in den AfD Garten. Weicheier sind überall zuhause. Ein AfD-Politiker hält 100 Mal mehr aus, als das, woran ein Weichei zerbricht. Ich hoffe, Sie wissen, wo die Reise hingeht. Viel Glück bei Ihrem weitern Kampf gegen Windmühlen!

Aber vielleicht wollen Sie ja durch mich nur etwas berühmter werden. Ich habe eine gute Nachricht für Sie. Wir sind diesem Ziel schon ein beträchtliches Stück näher gekommen.

Im Anhang ein Zeitungsausschnitt, in dem Sie sehr groß herauskommen.

Damit Sie nicht übermütig werden, meine Replik dazu, siehe unten.

Ich halte Sie auf dem Laufenden, wie sich die Sache weiter entwickelt.

Sie mich bitte auch, wie sie in Ihrem Kampf gegen Habeck vorankommen.

Immer Kämpfen ist wichtig und lobenswert.

Wissen Sie, warum ich Ihnen so gerne schreibe, höchst verehrter Herr Wanderwitz? Weil ich bei Ihnen nicht fürchten muss, dass es umsonst ist. Sie sind noch ein Deutscher vom alten Schlag, der seine Aufgaben sehr genau nimmt. Pflichterfüllung, wie die Propaganda es vorgibt, steht an oberster Stelle. Ob die erfüllte Pflicht völlig fehl am Platz ist, oder sogar ein Verbrechen ist, das kommt erst an zweiter Stelle. Ich denke, der, den man nicht nennen darf, wäre stolz auf Sie gewesen. Leute, die sich von verlogener Propaganda instrume​ntalisieren lassen, braucht das Land! Weiter so ….

Alles Gute

Bernd Prokop

P.S.: Wie gesagt, wenn das, was ich geschrieben habe, nicht zu einer saftigen Anzeige taugt, dann sagen Sie, was Sie noch brauchen. Wir können gerne darüber reden.

Wie können auch gerne einen Dauerauftrag einrichten, für eine kleine finanzielle Gegenleistung wäre ich Ihnen dann aber sehr dankbar. Der Anzeigenhauptmeister sollte Ihnen das wert sein!

​Wenn Sie manns genug sind, können Sie mir auch direkt antworten.

Bitte teilen Sie mir mit, wie ich Sie am besten erreiche, wenn Sie den Bundestag einmal verlassen haben. 

​Vielen Dank!

Anhang: was ich als Leserbrief eingereicht habe, was aber nicht so veröffentlicht werden muss (deshalb auch meine Website dazu berndprokop.de).

Ich bitte um Veröffentlichung:

Als ebenfalls Anwesender bei der Verhandlung zur Beleidigung gegen Herrn Wanderwitz, kann ich mich nur über die Wahrnehmung des Eichstätter Kuriers wundern.

Erstens kann man „dahergelaufener Trottel“ in Bayern auch als Liebkosung auffassen und das mit dem Hirnlosen und Speichellecker war genau so formuliert, dass wenn die AfD rechtsradikal und undemokratisch ist, was der Angeklagte bestreitet, Herr Wanderwitz ein „hirnloses Arschloch“ und ein „korrupter Speichellecker“ ist. Der Angeklagte distanziert sich damit eindeutig von jeder Beleidigung!

Bei den vom Angeklagten in unserem Land angemahnten Dysfunktionen handelt es sich (u.a.) um den grassierenden Antisemitismus, der nachweislichen Verbreitung von Fake-News, Verleumdungen und Verschwörungstheorien durch den Öffentlichen Rundfunk, der offensichtlichen Parteilichkeit des öffentlichen Rundfunks und anderen zur Neutralität Verpflichteten, und vor allem der Tatsache, dass in unserem Land ein Schwerstverbrecher verteufelt wird, ein anderer, noch größerer Schwerstverbrecher jedoch (mit entsprechenden u.a. Todes-Folgen) als der beste aller Menschen und nachzufolgendes Beispiel verehrt werden darf.

Auf die mehrmals gestellte Frage, wie diese Erscheinungen, von denen der Angeklagte selbst betroffen ist, mit den deutschen Gesetzen vereinbar sein sollen und warum die Justiz sich nicht darum, sondern um belanglose Majestätsbeleidigungen kümmert, ist die Richterin mit keinem Wort eingegangen.

Leider hat die selbsternannte Qualitätspresse in Deutschland offensichtlich völlig ihre Kritikfähigkeit eingebüßt, andernfalls müsste der Eichstätter Kurier nicht von gefestigtem rechtem Weltbild sondern von gefestigt rechtsstaatlichem Weltbild reden und die vom Angeklagten gemachten gravierenden Kritikpunkte (den Einspruch stellt der Angeklagte auf der Webseite www.berndprokop.de zum Nachlesen bereit) aufgreifen